Mittwoch, 12. November 2008
Die Blumeninsel
Habe mal wieder ein kleines komisches Video entdeckt. 
Allerdings vergeht einem das Lachen nach ein paar Minuten. 
(»via)
Übrigens ist dieser Kurzfilm 19 Jahre alt. Ist ja schon interessant, was man über das Medium Internet so alles an alten Dingen und Zuständen ausgraben kann.
Samstag, 18. Oktober 2008
Nackte Körper
Also manchmal ringe ich ja doch noch um Fassung ... was »erlauben die sich eigentlich??? Nicht zu fassen ... Da gibt's doch eine viel günstigere Alternative zu den teuren Geräten - Klamotten einfach verbieten!
Ich wette, alle lassen auch das widerspruchslos über sich ergehen, weil sie haben ja nichts zu verbergen. Oder? Mannomann ...
Freitag, 3. Oktober 2008
B(l)ockige User
Schau »da ... dem gemeinen Websurfer scheint allmählich die Lust zu vergehen, sich auf seinen Reisen durchs Netz ständig Werbung um die Augen hauen zu lassen, um die er nicht gebeten hat. Das kann man verstehen, wird ja auch Zeit.
Interessant finde ich in diesem Artikel die Aussage eines Medienmanagers, die da lautet: "Wer Adblocker einsetzt, missachtet die Spielregeln des Netzes." Die Spielregeln des Netzes?? Das impliziert, dass es ganz selbstverständlich zum Leben gehört, sich ungefragt etwas aufzwingen zu lassen. Es impliziert, dass Wirtschaft und Kommerz inklusive gewaltsame Animierung zum Kauf der Motor für menschliches Tun ist. Ist das Netz in erster Linie dazu da, Werbung unterzubringen? Eine solche Aussage zeigt überdeutlich, wie es um die Seele der Menschheit am liebsten bestellt sein soll - Kommerz regiert die Welt. Oder - um es mal ganz scharf und krass auszudrücken: Der gemeine Mensch möge dazu da sein, die Wirtschaftselite zu füttern. Die neue Ordnung der Welt lässt grüßen. Die »aktuelle (und noch eskalierende) Banken- und Wirtschaftskrise zeigt ja ganz gut, wie das gemeint ist, was es für die Steuerzahler bedeutet und wo es hinführt.
Zurück zur Werbung: Werbung finde ich nicht unbedingt per se verwerflich - wer etwas anzubieten hat, was ein anderer haben wollen könnte, soll das auch irgendwie mitteilen können, sonst erfährt man ja nix von all den schönen Sachen. Wie wär's denn mit Werbefarmen, die den einzigen Zweck haben, solches zu vermitteln? Da weiß man, woran man ist und was einen dort erwartet, und man entscheidet selbst, was man sich dort wann und wie lange und wie oft anschauen will. Aber das würde den Damen und Herren Unternehmensleitern natürlich nicht gefallen, weil da der Faktor der Selbstbestimmung ins Spiel kommt.
Webseiten mit eigentlich sachlichen Inhalten, die den lesewilligen Besucher mit irremachenden Bannern und blinkenden, tanzenden Schriftzügen und Bildchen psychoterrorisieren, nerven jedenfalls so, dass man den inhaltlichen Teil mit Verstand oft kaum noch wahrnehmen kann. Und wer mich zwingen will, Javascript einzuschalten, damit ich die Seite überhaupt sehen kann, sieht mich nie wieder. Was auf meinem Bildschirm stattfindet und welche Produkte ich in Kauferwägung ziehe, bestimme immer noch ich.
Interessant auch die Kommentare zum Artikel, die man übrigens - kleines Schmankerl am Rande - mit bestimmten Anonymisierungsproxies NICHT sehen kann. 
Big Brother Browser und sein Telefon
Die große bunte Datensammelmaschinerie unter dem Sammelnamen "Google" möchte sich »verteidigen für das im neuen Browser "Chrome" eingebaute Telefon nach Hause und erklärt all die wohlmeinenden Zwecke. Klingt ja sehr fürsorglich und auf des Users Sicherheit bedacht ... nur glaube ich erstens fast nichts von dem, was man mit den Nutzerdaten vorgeblich nicht tut, und zweitens traue ich dem gesamten Google-Apparat mit sämtlichen Einzelbestandteilen nicht mehr von hier bis an die Wand.
Solange alle mitmachen, solange Webseitenbetreiber sich den Göttern des Pageranks unterwerfen, und solange die Webseitennutzer sich bereitwillig oder blauäugig alle möglichen Nutzungsdaten abzapfen lassen, solange wird dieses Datensammelmodell Erfolg haben.
Sollten die Zeiten in Sachen Überwachung und Kontrolle härter werden - womit zu rechnen ist - kann man davon ausgehen, dass das Unternehmen Google bereitwillig Daten jeder gewünschten Art und Verknüpfung an anfordernde Regierungen herausgeben wird. Ich vermute ohnehin, dass das längst geschieht.
Dienstag, 30. September 2008
Das Ende des Kapitalismus
... besungen von Peter Licht:
(»via)



